15 April 2014

100HAPPYDAYS-DAY24

Essen können...
Hunger ist etwas, das glücklicherweise nur die wenigsten hier in Deutschland wirklich kennen. Wir haben hier das große Privileg, dass kaum einer Hunger leiden muss und immer genug zu Essen da ist. Und damit ist nicht nur irgendein Nahrungsmittel gemeint, dass einen satt macht, sondern eine Vielzahl an Gerichten und Köstlichkeiten aus aller Welt. Essen ist etwas schönes, etwas natürliches. Und doch scheint kaum ein Thema mit so vielen Problemen behaftet zu sein, wie unser tägliches Brot. Allergien, Unverträglichkeiten und Modeerscheinungen- rund um die Esskultur- prägen unseren Umgang mit unserem Essen und sei es nur, dass ein Freund oder eine Freundin seit neuestem vegetarisch,vegan, Gluten-, Laktose-,  Zucker-,Ei-, Alles-Frei lebt und die Essensplanung so mit beeinflusst.
Die einen können gar nicht genug vom Essen bekommen und so entstehen wohl diese Statistiken vom jeden dritten dicken Kind und wieder andere suchen den Hunger, obwohl sie es nicht müssten. Es braucht viel, um sich selbst den Zugang zu Nahrung zu verweigern. Schließlich liebt der Mensch das Essen, denn ohne Nahrung könnte er nicht sein. Die Gründe nicht mehr zu essen, sind so vielfältig wie die Menschen die sich dazu entscheiden und keiner dieser Gründe gleicht dem anderen, genauso wie sich die Menschen nicht gleichen, doch eines haben sie alle gemein - glücklich werden sie nicht. Restriktive Essverhalten sind gefährlich und keineswegs schick,edgy oder modisch -  das ist alles eine Illusion. Restriktives Essen macht nicht glücklich, es macht krank, es zerstört und manipuliert einen und lässt einen Dinge glauben, die nicht wahr sind und die Muster im Kopf, die in solchen Zeiten entstehen vergisst man nie. Auch wenn man sie bekämpft und besiegt hat. Die Erinnerung bleibt und das oft sehr lebendig.
Die Fähigkeit Essen zu können, was ich möchte, wann ich es möchte und wie viel ich davon möchte, ohne groß darüber nachzudenken, ob ich davon zunehmen werde und ohne mich deswegen zu zerfleischen. Mir die Kekse nach dem Nachtisch nicht zu verweigern. Öfter Ja und seltener Nein zu sagen. Endlich zu wissen welche Ansichten fürs Leben nur aus einem restriktiven Essverhalten entstanden sind und wie schön es ist diese endlich zu korrigieren. Endlich in den Spiegel sehen zu können - das macht mich glücklich.

9 April 2014

#100HAPPYDAYS -Day 18

Jemandem behilflich sein - ein Bild, das sind die Lichtblicke an rabenschwarzen Tagen #day18

5 April 2014

100HAPPYDAYS-DAY14




alle Kräfte zusammennehmen - ein letztes mal frisieren , schminken , abschminken- ein letztes Mal genießen- fliegen - Day 14